Es regnet. Und das ist nicht mehr nur der taegliche Nachmittagsregen, das ist aggressiver Dauerregen, der dieses Wochenende reichlich nass werden laesst. Unsere Strasse ist als solche nicht mehr zu bezeichnen, denn sie ist eigentlich nur Wasser. Selbst Taxifahrer fuerchten sie schon, doch genau die Taxis sind unsere einzige Moeglichkeit, Kontakt zur Aussenwelt aufzunehmen.
Letzte Woche war anstrengend. Ich arbeite wirklich viel und geniesse nicht nur den heiteren Mittagssonnenschein, fuer die, die das immer noch glauben. Ich hasse inzwischen die Haelfte der Zweitklaessler, aber das muss wohl so sein. Wenn man ihnen mit einem Boletta (der Brief, der den Eltern mitteilt, dass sich ihr Kind unmoeglich verhaelt und deshalb 10 Punkte von 100 in seiner Verhaltensnote verliert) droht, dann sind sie eigentlich recht still. Naechste Woche gibt es die Score Cards fuer die 2. Periode und ich arbeite ein bisschen weniger. Immerhin. In einer zweiten Klasse ist ein leicht verstoertes Kind. Als ich Balby gefragt habe, was mit ihr los ist, war ihre Antwort simpel und man musste ersteinmal einen Moment nachdenken: "Ihr Vater ist gleichzeitig ihr Grossvater." Grausam.
Ich unterrichte jetzt noch einen Leistungskurs Englisch abends. Und das bringt richtig Spass. Das sind 10 Schueler und mit denen kann man super arbeiten.
Freitag haben wir unser eigenes Liberia-Nachtleben geschaffen. Bis um 4 Uhr nachts haben wirklich so gut wie alle Freiwilligen zusammen gefeiert, das war ziemlich cool! Dementsprechend lahm war dann aber auch der Samstag und auch der heutige Sonntag.
Naechste Woche kommt wieder ein sprachlich schoenerer Eintrag und dann auch WIRKLICH Fotos von der Schule. Dann natuerlich nmoch Glueckwunsch an Nicolas, er hat als einziger meine Adaption von Marc-Uwe Kling im letzten Blogeintrag entdeckt. Aber wie haettet ihr das auch machen sollen? Was solls´s.
¡Pura Vida!
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