Donnerstag, 21. Oktober 2010
ABC-Liste
Kennt noch jemand Frau Wacker? Ja, da war was. Und vor allem waren da ABC-Listen. Da ich denke, dass ich meinen Blog unterhaltsam halten sollte, gibt es heute eine ABC-Liste. Na man, was ne Idee. Ich werde die Fertigstellung hoffentlich bald erledigen. Momentan muss man sich mit dem zufrieden geben ;).
A - Aplicacion: Das ist der Name meiner Schule. Die ist auch eigentlich sehr schoen und versucht die absolute Vorzeigegrundschule in Guanacaste zu sein. Wenn man mal genauer reinblickt, entpuppen sich aber die Abgruende der Schule, die schon bei der Direktorin anfangen. Aber man soll ja nicht ueber seinen Arbeitsgeber oeffentlich herziehen. Das Arbeiten macht auf jeden Fall Spass!
B - Bohnen: Neuer Hauptbestandteil meines Lebens. Bohnen esse ich durchschnittlich 2 mal taeglich. Die Option auf ein drittes Mal (Fruehstueck) habe ich freundlich abgelehnt und mich fuer Cornflakes entschieden.
C - Cafe Liberia: Das ist wichtig. Cafe Liberia ist wohl das trendigste und gemuetlichste Cafe in der Welt. Dort sind alle entspannt und man kann einfach auch kopmplett abschalten. Geheimtipp!
Community College: Dort unterrichte ich meine Kurse in Deutsch und Englisch fuer die Groesseren. DIe finden aber auch in der Aplicacion Schule statt.
D - Daleysha: Daleysha ist die Placement Supervisorin, die sich um unsere Arbeit kuemmert.
E -
F - Feiertage: hat Costa Rica einige und vor allem viele arbeitsfreie Tage.Was soll´s, tut gut.
G - Guancaste ist die Region in der ich wohne. Liberia ist die Hauprstadt.
Guanaburger: Der wohl bester Burgerladen der Welt. Und dann noch super guenstig! Grossartig
H -
I - ICE: ICE ist mein Telefonanbieter. Der hat leider auch einige Ausfaelle und das mehr als regelmaessig. Immerhin kann cih eine SMS fuer 2 Colones, ca. 0.0001 Cent schreiben. Wow.
J -
K - Kirche: Die Kirche ist hier sehr wichtig. Die groesste steht in Liberia am zentralen Park. Manche nehmen die Religion hier sehr strikt und vor dem UNterricht wird bei meiner Lehrerin (Balby) auch gebetet.
L - Liberia: Eigentlich ist Liberia ein Nest. Der Stadtkern ist winzig. Gross wird das ganze durch diverse Nachbarschaften. In so einer wohne ich auch. In Liberia kennt man sich schnell, so dass man jetzt schon jede dritte Person auf der Strasse gruesst. Liegt natuerlich auch an den rund 450 Schuelern, die ich unterrichte.
M - Maxi Bodeaga ist der Supermarkt meines Vertrauens. Dort kaufe ich alle Belange des taeglichen Lebens sicher ein.
N - Noten werden hier mehr oder weniger verschenkt. An manchen Stellen ist das Costa Ricanische Schulszstem ein Witz und erklaert erhebliche Bildungsprobleme bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
O - Orientierung ist in Liberia einfach. Alles ist in Bloecken, aehnlich dem amerikanischen System organisiert. Jede Laengsseite eines Blocks ist 100 m lang. Da ist keine Adressen gibt, ist dass die Hauptorientierung.
P - Playa: Der Strand ist immer einen Besuch wert. In der Umgebung gibt es einige, die schoensten sind aber laengere Reisen entfernt. Favoriten bisher: Samara und Tamarindo.
Q -
Zum Abschluss noch 3 Bilder aus San Jose:
R -
Montag, 11. Oktober 2010
Abwaerts
Liebe Aussenwelt,
dieses Wochenende hiess es entspannen. Am besten entspannen laesst es sich ja nun einmal bei einem Erdbeben. Dieses durfte ich Freitag geniessen. Ploetzlich wackelte mein Bett und mit dem Bett dann das Haus. Das steht aber noch. Am schlimmsten war es wohl in San Jose, in sicherer Entfernung spuerte man nur ein Ruckeln und ein 2-minuetiges Funkloch. Allerdings durfte ich auch richtig entspannen. Und zwar an 2 Straenden, einmal Playa Ocotal und einmal Playa Samara. Es war herrliches Wetter und grossartiges Wasser. Vor allem in Samara waren die Wellen doch ansehnlich! Am Samstag abend sind Daniela, Camilla und ich dann nach Barra Honda gefahren und sind unter anderem am Sonntag in eine 41 Meter tiefe Hoehle geklettert. Wau. War aber wirklich ganz schoen krass. Die Fotobeweise sind angehaengt.
So weit sei vom Wochenende berichtet. Jetzt muss gearbeitet werden!
dieses Wochenende hiess es entspannen. Am besten entspannen laesst es sich ja nun einmal bei einem Erdbeben. Dieses durfte ich Freitag geniessen. Ploetzlich wackelte mein Bett und mit dem Bett dann das Haus. Das steht aber noch. Am schlimmsten war es wohl in San Jose, in sicherer Entfernung spuerte man nur ein Ruckeln und ein 2-minuetiges Funkloch. Allerdings durfte ich auch richtig entspannen. Und zwar an 2 Straenden, einmal Playa Ocotal und einmal Playa Samara. Es war herrliches Wetter und grossartiges Wasser. Vor allem in Samara waren die Wellen doch ansehnlich! Am Samstag abend sind Daniela, Camilla und ich dann nach Barra Honda gefahren und sind unter anderem am Sonntag in eine 41 Meter tiefe Hoehle geklettert. Wau. War aber wirklich ganz schoen krass. Die Fotobeweise sind angehaengt.So weit sei vom Wochenende berichtet. Jetzt muss gearbeitet werden!
Donnerstag, 7. Oktober 2010
5 Wochen
Fuer alle, die es noch nciht bemerkt haben: Ich bin jetzt seit 5 Wochen in Costa Rica. Ja man. Und anfuehlen tut es sich irgendwie schon wie 2 Jahre, denn ich bin so arg beschaeftigt hier, dass das Zeitgefuehl dich verfluechtigt und ein ganz normaler Wochentrott sich eingestellt hat.
Die 3 Schockmomente dieser Woche: Erstens, ploetzlich haben wir eine Putzfrau. Als morgens ploetzlich eine fremde Frau in unserem Kuehlschrank rumfummelte, wahr mir klar, dass irgendwas neu sein muss. Die gute Marta kommt nun 2 mal die Woche und raeumt auf. Auch gut, Mercedes waescht dafuer jetzt ca. 4 mal die Woche meine Klamotten. Was bei einem Verschleiss von 2-3 Shirts/Hemden pro Tag auch fast schon nicht mehr ueberdimensioniert ernscheint. Zweitens, Lisa ist weg. Fuer alle, die nicht wissen wer Lisa ist, was so ziemlich jeder Lesende sein wird: Lisa ist nett. Und Lisa war meine Arbeitskollegin an der Escuela Aplicacion. Sie kommt aus Mannheim und in den letzten Wochen haben wir uns bei Arbeit und Freizeit blenden verstanden. Als sie gestern in der Schule den Schuelern tschuess gesagt, wurde mir bewusst, dass das bei mir auch bald kommt und wie gerne ich eigentlich all die Rabauken und Nervensaegen jetzt schon habe. Am Bus war es dann noch trauriger. Der erste Abschied von vielen. Drittens: In der Schule waren ploetzlich einem Schrank eine Katze und die 4 Neugeborenen Kaetzchen. Und das war unglaublich suess. Die Schule soll wohl ein kleines Katzenhospital sein.
Letzte Woche war dann auch muendliche Pruefung in meinen fuenf 1. und sechs 2. Klassen. Oh mein Gott. Diese Kinder lernen einfach zuhause gar nicht und die Eltern interessiert es nicht. Denn wenn ein Kind auf die Bilder von einer Tomate, einer Banane und einem Apfel zeigt und nur "Fish, Fish, Fish" sagt, dann kommt wir die Wut aber maechtig. Was soll´s, gibts halt ne schlechte Note. Dafuer werden die jetzt gedrillt. Ha!
Ansonsten haben Daniela und ich momenten eine 2er-WG zuhause und das ist auch eigentlich sehr entspannt. Am Wochenende fahren wir mit Camilla, Heddy und Victor nach Bara Honda, ein Naturreservat im Regenwald, wo Projects Abroad auch Projekte anbietet. Wir fahren aber nur fuer 2 Tage. Geruechten zu Folge wohnen Vogelspinnen in den Zimmern. Daniela findets doof, toll find ich es auch nicht, wir werden sehen.
Mir ist aufgefallen, dass hier so gut wie kein Bild von mir drauf ist. Also werd ich das mal versuchen naechste Woche zu aendern. Denn ich bin braun. Welch Wunder.
Macht es gut und immer dran denken: ¡Pura Vida!
Die 3 Schockmomente dieser Woche: Erstens, ploetzlich haben wir eine Putzfrau. Als morgens ploetzlich eine fremde Frau in unserem Kuehlschrank rumfummelte, wahr mir klar, dass irgendwas neu sein muss. Die gute Marta kommt nun 2 mal die Woche und raeumt auf. Auch gut, Mercedes waescht dafuer jetzt ca. 4 mal die Woche meine Klamotten. Was bei einem Verschleiss von 2-3 Shirts/Hemden pro Tag auch fast schon nicht mehr ueberdimensioniert ernscheint. Zweitens, Lisa ist weg. Fuer alle, die nicht wissen wer Lisa ist, was so ziemlich jeder Lesende sein wird: Lisa ist nett. Und Lisa war meine Arbeitskollegin an der Escuela Aplicacion. Sie kommt aus Mannheim und in den letzten Wochen haben wir uns bei Arbeit und Freizeit blenden verstanden. Als sie gestern in der Schule den Schuelern tschuess gesagt, wurde mir bewusst, dass das bei mir auch bald kommt und wie gerne ich eigentlich all die Rabauken und Nervensaegen jetzt schon habe. Am Bus war es dann noch trauriger. Der erste Abschied von vielen. Drittens: In der Schule waren ploetzlich einem Schrank eine Katze und die 4 Neugeborenen Kaetzchen. Und das war unglaublich suess. Die Schule soll wohl ein kleines Katzenhospital sein.
Letzte Woche war dann auch muendliche Pruefung in meinen fuenf 1. und sechs 2. Klassen. Oh mein Gott. Diese Kinder lernen einfach zuhause gar nicht und die Eltern interessiert es nicht. Denn wenn ein Kind auf die Bilder von einer Tomate, einer Banane und einem Apfel zeigt und nur "Fish, Fish, Fish" sagt, dann kommt wir die Wut aber maechtig. Was soll´s, gibts halt ne schlechte Note. Dafuer werden die jetzt gedrillt. Ha!
Ansonsten haben Daniela und ich momenten eine 2er-WG zuhause und das ist auch eigentlich sehr entspannt. Am Wochenende fahren wir mit Camilla, Heddy und Victor nach Bara Honda, ein Naturreservat im Regenwald, wo Projects Abroad auch Projekte anbietet. Wir fahren aber nur fuer 2 Tage. Geruechten zu Folge wohnen Vogelspinnen in den Zimmern. Daniela findets doof, toll find ich es auch nicht, wir werden sehen.
Mir ist aufgefallen, dass hier so gut wie kein Bild von mir drauf ist. Also werd ich das mal versuchen naechste Woche zu aendern. Denn ich bin braun. Welch Wunder.
Macht es gut und immer dran denken: ¡Pura Vida!
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