Montag, 14. Februar 2011

Vor-Hochsommer

Schon wieder ist ein Monat um, seit dem ich das letzte Mal via Blog ein Zeichen an die Aussenwelt gesendet habe. Das tut mir natuerlich zum Einen sehr Leid, zum anderen zeigt es aber leider wie schnell meine Zeit in Costa Rica dahinfliesst. Aber: Melancholie beiseite, ran an die Fakten.

Endlich sind die Ferien um. Dass ich das nochmal sagen wuerde, haette ich auch nicht erwartet, nun ist es raus. Die Ferien waren natuerlich nicht nur nervig. Aber in Teilen schon. Denn es sind ja gar nciht wirklich meine Ferien gewesen, die waren ja im Prinzip schon am 10. Januar um, es waren viel mehr die Ferien der costaricanischen Schueler, die langweilig waren, zumidnest fuer mich. Immerhin waren wir ein bisschen produktiv. Wir haben in einer sehr armen Nachbarschaft Liberias eine Kindertagesstaette hergerichtet, von kleinen Aufbauten, ueber Malereien hin zur Einrichtung. Und das hat auch weitestgehend Spass gemacht. Inwischen sind wir auch wieder so viele Freiwillige (50...), dass die Arbeit leicht bewaeltigt werden kann. Die Universiaetsgruppen haben zwar schon wieder angefangen, jedoch habe ich gemerkt, wie sehr ich eigentlich doch Unterrichten in der Grundschule vermisse.

Dennoch - in den Ferien haben wir dann einfach andere Dinge unternommen. Highlight war da wahrscheinlich der Trip nach Jaco. Claire, eine Gringa, amerikanische Freiwillige, lud uns in das Haus ihrer Familie in Jaco ein. Dass sich das als schon fast luxorioese Villa rausstellte, war dann doch eine Ueberraschung. 3 Tage lang haben wir dann mit 8 Leuten den Pool, die warmen Duschen, den Privatstrand und aehnlichen Luxus genossen. Seit der Neujahrsduche in Manuel Antonio, hatte ich kein warmes Duschwasser mehr auf meiner Haut gespuert.

Und jetzt ist es auch endlich soweit, dass die Schule weitergeht. Nach kleineren Diskussionen schulintern, habe ich mich jetzt auch von den neuen Erstklaesslern losgeloest und darf in den Jahrgaengen 3 und 4 Englisch unterrichten. Das freut mich vor allem, weil mir die letztjaehrigen Zweitklaessler schon sehr ans Herz gewachsen sind.  Morgen gibt es dann den Stundenplan und dann hat der Alltag mich wieder.

Naechstes Wochenende fahr ich wohl mit hiesigen Freunden nach Tilaran. Dort gibt es einfach mal ganz anderes Klima, es ist kalt und regnerisch. Warum wir dann da hinfahren? Gute Frage. Endlich mal was anderes sehen, eine Farm besuchen, Abwechslung. Nur warm ist auch doof.

Das war mein Lebenszeichen. Das naechste Mal vielleicht auch ausfuehrlicher.
Lieber Gruss an die Welt.

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